Bürgermeisterkandidat Michael Grasl

Wer ich bin
Bis 30. April 2020 bin ich 1. Bürgermeister unserer Gemeinde.
1967 geboren und aufgewachsen am Ostufer. Ausbildung bei der Stadt Starnberg, Wehrpflicht im Sanitäts- und Militärmusikdienst. Umweltreferent und Ordnungsamtsleiter in der Gemeinde Grünwald, Kämmerer bei der Verwaltungsgemeinschaft Habach, zuletzt Bauamtsleiter in der Gemeinde Schäftlarn.
Ich bin verheiratet und habe zwei erwachsene
Töchter.

Warum ich mich wieder bewerbe
Die Gemeinde muss ihre hohe Lebensqualität bewahren und sich zugleich dem starken gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und technischen Wandel stellen. Für diese großen Herausforderungen braucht es Einsicht, Umsicht und Mut. Gerne stelle ich meine Erfahrung aus über 30 Jahren kommunaler Verwaltung und Politik noch einmal für unsere Gemeinde und ihre Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung.
Ich habe großen Respekt vor dieser Aufgabe und fühle mich fit für eine weitere Amtsperiode. Daher bitte ich Sie um Verlängerung meines Zeitvertrages. Mir liegt dabei viel an einem ehrlichen Wahlergebnis. Denn mir ist klar, dass ich nicht alle oftmals auch sehr konträren Vorstellungen und Erwartungen erfüllen konnte und kann.
 

Mein Dank
Ohne meine hervorragenden Mitarbeiter wäre das alles nicht möglich gewesen. Wir sind ein Team: Rathaus, Bauhof, Hausmeister und Kindergarten.
An meine Familie. Die Unterstützung und Geduld meiner Familie ist für mich überwältigend. Deshalb behalte ich der wachsenden Bürokratie und Regelungswut zum Trotz meinen Optimismus und mein pragmatisches Anpacken mit gesundem Menschenverstand. Musizieren und Bewegung in der Natur geben mir immer wieder Kraft.

Meine Bitte
Gehen Sie am 15. März zur Wahl oder nutzen Sie die Möglichkeit der Briefwahl. Unterstützen Sie bitte auch Susanne Huber und mich auf der Kreistagsliste der Freien Wähler.

Was für mich wichtig ist
Ein sachlich-fairer Umgang miteinander ist für mich ein absolutes Muss. Dies gilt für den Gemeinderat genauso wie für den Dialog mit und zwischen den Bürgerinnen und Bürgern, z. B. in Bürgerversammlungen, Anliegergesprächen und Diskussionsveranstaltungen.
Auseinandersetzungen sind in einer offenen demokratischen Gesellschaft normal und unvermeidlich; aber sie müssen stets mit Anstand geführt werden. Unser Gemeinderat muss über Partei- und Ortschaftsgrenzen hinweg denken und handeln. Dafür mache ich mich als Moderator vom ersten Tag an stark. Alle sollen zu Wort kommen und sich einbringen können. Sitzungen dürfen aber nicht ausufern. Sie brauchen Struktur.

Nach jeder Abwägung braucht es Mut, Entscheidungen zu treffen. Es gilt der Dreiklang: Zuhören | überlegen | anpacken und etwas konsequent abschließen. Für Zaudern und Verzögern bin ich nicht zu haben.

Jede ehrliche Auseinandersetzung mit Vorschlägen ist besser als leere Versprechungen. Dazu gehört auch ein offenes Nein, wenn etwas nicht geht.

Woran wir weiter arbeiten müssen

Bürgerhaus. Der 2018 abgeschlossene Wettbewerb für das Bürgerhaus eröffnet uns die bisher größte Aufgabe, sowohl beim Bau als auch Betrieb. Entscheidend dafür war der Grundstücksankauf, den wir schon 2008 vorgenommen haben.
Naturschutz. Hier müssen wir mit Augenmaß fortsetzen, was wir schon seit vielen Jahren betreiben: den Aufbau des Ökokontos, den Gewässerentwicklungsplan und die schonende Pflege unserer Flächen. Machbares umsetzen geht für mich vor Aktionismus. Unsere Landwirtschaft muss auf Augenhöhe eingebunden werden.
Wasserversorgung und Energieversorgung. Sie bleibt arbeitsintensiver Kern unserer Unabhängigkeit und Daseinsvorsorge. Als Wärmelieferant tragen wir zur
Energiewende bei und versorgen Wohnen, Verwaltung und Vereine.
Bezahlbares Wohnen. Die gemeindlichen Wohnungen bleiben in unserem Eigentum. Denn ein intaktes soziales Netzwerk über alle Generationen hinweg vom Kind bis zu den Senioren und durch alle gesellschaftlichen Schichten muss uns wichtig bleiben.
Baukultur. Trotz aller Verdichtung müssen wir ein Auge auf unsere Baukultur und das Ortsbild haben. Eine leicht verständliche und umsetzbare Baufibel als Beratungsinstrument für Bauherren ist mein Ziel. Die Ortsentwicklung muss mit Verantwortung fortgeschrieben werden.
Verkehr. Hier müssen wir umdenken. Unsere Straßen werden immer stärker beansprucht. Das erfordert Unterhalt. Eine klimaschonende Zukunft liegt aber auf
anderen Verkehrsmitteln als dem derzeit noch unverzichtbaren Auto: Wir müssen den Öffentlichen Personennahverkehr attraktiver machen, dazu neue Rad- und Fußwege schaffen und generell für mehr Sicherheit und weniger Fahrten sorgen.
Mobilfunk und Breitbandversorgung. Sorgen und Belange der Bürger müssen mit
notwendiger technischer Grundversorgung schonend in Einklang gebracht werden.
Ortsteile. Wir müssen unsere Ortsteile weiter fördern. Gerade in die kleineren Ortsteile haben wir viel investiert. Hier zeigen sich erste Erfolge: Das Vereinsleben blüht weiter auf. Die Seestraße verdient die gleiche Aufmerksamkeit wie das Dorf und der Weiler unserer weitläufigen Großgemeinde. Alle Belange sind wichtig.
 

Ihr Michael Grasl